Tel.: Wir beraten Sie gerne persönlich: +49 5151 9559-44

Aktuelle News

Umfrage zum Thema „Klima und Gesundheit“

Trotz des derzeit geringeren medialen Fokus sind die Relevanz des Klimawandels und die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen für die Menschen nicht mehr zu leugnen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzte den diesjährigen Weltgesundheitstag am 7. April unter das Motto „Our planet, our health“, um für dieses Thema zu sensibilisieren. So prognostiziert die WHO beispielsweise, dass sich die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Klimawandel drastisch erhöhen werden. Während im Jahr 2003 79.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Klimawandel erfasst wurden, rechnet die WHO für 2030-2050 mit 250.000 zusätzlichen Todesfällen in Folge des Klimawandels. Gründe für die klimabedingten Todesfälle liegen insbesondere in der Luftverschmutzung, zunehmenden Infektionen durch die Erderwärmung, Unterernährung wegen Dürreperioden, Kreislaufkollaps in Folge von Hitze sowie dem Tod durch Naturereignisse. Besonders ältere und junge Menschen (mit Vorerkrankung) sowie ökonomisch schlechter gestellte Menschen (in stark besiedelten Gebieten) gelten hierbei als besonders vulnerabel. In diesem Zusammenhang sehen Expert:innen insbesondere bei Stadtbewohner:innen ein zunehmendes Gesundheitsbewusstsein. Auch bei politischen Entscheidungsträgern sehen sie einen gestiegenen Anspruch potenzielle Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel zu reduzieren. Hierfür stellen Expert:innen die Notwendigkeit der kommunalen Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxis und Politik fest, um verlässliche Informationen und Daten zu sammeln sowie planerische und technische Maßnahmen gegen die gesundheitlichen Risiken des Klimawandels zu ergreifen. Auch soziale Innovationen zur Verhaltensprävention werden neben den verhältnispräventiven Maßnahmen auf kommunaler Ebene als sinnvoll angesehen. 

Um dieser gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, möchte das „Länger besser leben.“-Institut hierzu einen Beitrag leisten. Daher startet im September im Rahmen des dualen Studiums ein Projektstudium, an dem Studierenden am Beispiel der Stadt Obernkirchen Maßnahmen zur individuellen und kollektiven Gesundheitsprävention und -förderung in Bezug auf den Klimawandel und dessen gesundheitliche Auswirkungen entwickeln sollen. 

Hierfür ist zunächst ein grundlegendes Verständnis notwendig, wie der Klimawandel und dessen gesundheitliche Auswirkungen durch die Menschen wahrgenommen wird und welche Maßnahmen in diesem Zusammenhang bereits auf individueller und kollektiver Ebene stattfinden. Um hier eine valide Datenbasis zu schaffen, hat das Team des „Länger besser leben.“-Institut eine Umfrage konzipiert, an der jeder teilnehmen darf. Die gesammelten Erkenntnisse werden im weiteren Verlauf von den Studierenden ausgewertet. 

Das Team des „Länger besser leben.“-Institut freut sich über jede Teilnahme!

Cookie-Settings

Wählen Sie hier Ihre bevorzugten Cookie-Einstellungen

Details zu den Cookies

Notwendig
Notwendige Cookies sind erforderlich, um die Webseite nutzbar zu machen. Diese Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen wie beispielsweise die Seitennavigation und den Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite. Ohne diese Cookies kann die Webseite nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Statistiken
Durch Statistikcookies können anonym Informationen gesammelt werden, wie Besucher mit der Webseite interagieren.

Cookie-Historie