Kontakt

Prof. Dr. Jörg-Rafael Heim

Leitung Interdisziplinäres Energieinstitut |
Professor für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Controlling und Energiewirtschaft

Telefon: +49 5151 9559-51
[email protected]

Zur Kontaktseite

Interdisziplinäres
Energieinstitut

Energiewende aus unterschiedlichen Perspektiven

Interdisziplinäres
Energieinstitut

Energiewende aus unterschiedlichen Perspektiven

>> Home > Über die HSW > Fachbereiche und Forschung > Interdisziplinäres Energieinstitut

Eine Studierende steht mit ihrem weißen Auto vor eine E-Ladesäule und lädt dieses. Sie lächelt in die Kamera.

Das Interdisziplinäre Energieinstitut der Hochschule Weserbergland befasst sich mit der Bewältigung vielfältiger Herausforderungen, die mit der Einbindung großer Mengen erneuerbarer Energien in der zweiten Phase der Energiewende einhergehen.

Die besondere Stärke des Interdisziplinären Energieinstituts ist seine Herangehensweise: Fachleute aus dem Ingenieurwesen, der Betriebswirtschaft, Informatik und Rechtswissenschaft arbeiten hier an verschiedenen Themen. Dadurch ergibt sich eine Gesamtsicht, die technische, wirtschaftliche, rechtliche und regulatorische Perspektiven gleichermaßen erfasst.

Haben Sie Interesse daran, Kooperationspartner zu werden und innovative Projekte umzusetzen? Dann sprechen Sie gern das Team des Interdisziplinären Energieinstituts an.

Forschungsziele

Der Fokus der Forschungstätigkeit lag zunächst eher auf der Wertschöpfungsstufe, vor allem der regenerativen Energieerzeugung und der generellen Verbesserung der Energieeffizienz auf der Abnehmerseite. Heute liegt er hingegen vermehrt auf einer Optimierung der Effizienz der Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetze und der sinnvollen Integration großer Mengen fluktuierender Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in das Energiesystem. Hierbei richten sich die Forschungsansätze insbesondere auf die Verzahnung der Umstellung auf regenerative Quellen und die gleichzeitige Gewährleistung einer stabilen Energieversorgung.

 

Forschungsfelder

In diesem Kontext befasst sich das Interdisziplinäre Energieinstitut mit zukünftigen Geschäftsmodellen der Energiewirtschaft. Es entwickelt wirtschaftliche Betriebsmodelle unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen im Bereich der Energieerzeugung und verteilung, befasst sich mit Energieversorgungssystemen und Energieeffizienz für Gebäude und Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Effizienz von Übertragungs-, Fernleitungs- und Verteilernetzen. Darüber hinaus werden im Energieinstitut regenerative Quellen unter Gewährleistung stabiler Energieversorgung erforscht.
Ein weiteres Ziel des Energieinstituts besteht darin, den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu organisieren. Dazu finden regelmäßig Vorträge und Seminare beispielsweise zum Thema Netzcontrolling sowie Fachseminarreihen zum Thema Regulierungsmanagement statt.
Weitere Forschungsfelder sind die techno-ökonomische Bewertung von Sektorkopplungstechnologien unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, der intelligente Netzbetrieb insbesondere kommunaler Verteilnetze sowie die Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas-Anlagen in verschiedenen Nutzungs- und Strombeschaffungsszenarien.

 

Projekte

In der Vergangenheit wurden die folgenden Projekte durchgeführt:

Aktuell sind folgende Themen Gegenstand eines Forschungsprojekts:

Darüber hinaus befinden sich verschiedene Vorhaben aus dem Bereich der Wasserstoffwirtschaft und der Flexibilisierung industrieller Verbraucher in der Konzeptionierung und Antragstellung.

 

Kooperationen

Seit dem Jahr 2016 besteht eine Kooperation mit den Energieforen Leipzig, in deren Rahmen regelmäßige Arbeitstreffen verschiedener User-Groups stattfinden und Vorträge sowie Seminare beispielsweise zum Thema Netzcontrolling durchgeführt werden.

Daneben verfolgt das Interdisziplinäre Energieinstitut in enger Kooperation mit dem Institut für Energie- und Kartellrecht der Humboldt-Universität zu Berlin (EWeRK) die Entwicklung eines europarechtskonformen Regulierungsrechts. Ergebnis der Kooperation mit dem EWeRK ist unter anderem eine seit 2019 vierteljährlich durchgeführte Fachseminarreihe zum Regulierungsmanagement.

Darüber hinaus startete im Januar 2021 das Forschungsprojekt BEST, das gemeinsam mit namhaften Projektpartnern wie beispielsweise dem Fraunhofer-Institut durchgeführt wird. Ziel des Projektes ist eine vollautomatisierte, bedarfsbezogene Steuerung von (regenerativer) Energieerzeugung und -verteilung, Preisbildung sowie Abrechnung der gelieferten Energie. Das Energieinstitut verantwortet in diesem Projekt die Vereinbarkeit der Projektergebnisse mit dem geltenden Rechtsrahmen.

Daneben besteht eine jahrelange Kooperation mit dem Institut für Solarenergieforschung (ISFH). Eine Zusammenarbeit mit der Trianel GmbH und verschiedenen kommunalen Betrieben befinden sich ebenfalls im Aufbau.