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Ministerin Walter informiert sich an der HSW über Zukunftstechnologie zur Wasserstoffgewinnung

5. Juni 2026

Die HSW hat gestern besonderen Besuch erhalten: Im Rahmen ihrer Sommerreise machte die niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, Halt in Hameln.

Sie informierte sich über das geförderte Forschungsprojekt zur Entwicklung eines PV‑Wasserstoffpanels, das kostengünstigen grünen Wasserstoff direkt vor Ort erzeugen soll. Auf dem Parkplatz der Hochschule stellten ihr Hochschulpräsident Prof. Dr Peter Britz und sein Forschungsteam den aktuellen Prototyp vor, der Solarenergie nutzt, um Wasserstoff ohne zusätzliche Leistungselektronik zu produzieren.

Während des Rundgangs erhielt die Ministerin Einblicke in die technischen Grundlagen und die Zielsetzung des Projekts, das langfristig eine saisonale Speicherung von Solarstrom ermöglichen soll. Das Vorhaben sieht vor, im Sommer erzeugten Überschussstrom in Form von Wasserstoff zu speichern und diesen im Winter für Wärme oder gekoppelte Energieversorgungssysteme nutzbar zu machen. Britz betonte während des Besuchs die Bedeutung der Förderung durch die Zukunftsregion Weserbergland+ und die Europäische Union sowie die enge Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern aus Forschung und Wirtschaft.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und regionaler Wirtschaft begleiteten den Besuch und informierten sich über den aktuellen Entwicklungsstand. Das wissenschaftliche Projektteam der HSW war vor Ort, um die nächsten Schritte und die Perspektiven der Technologie zu erläutern. Die Ministerin zeigte großes Interesse an der regionalen Innovationskraft und der praktischen Ausrichtung des Projekts, das einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten soll.

Für die HSW stellt der Besuch ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung dar und unterstreicht die Relevanz des Projekts für die regionale Entwicklung. Weitere Informationen zum Besuch finden Sie im Pressebereich.