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Die HSW

Akkreditierung & Qualitätsmanagement

  • Die Qualitätssicherung in Studium und Lehre ist für die HSW von zentraler Bedeu­tung. Diese wird zum einen extern durch Akkreditierungsagenturen, zum anderen intern durch ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem sichergestellt.

  • Akkreditierungen

    Als staatlich anerkannte Hochschule ist die HSW verpflichtet, jeden neuen Studiengang von speziell dafür eingerichteten Agenturen auf Inhalte und Qualität zu prüfen und akkreditieren zu lassen. Alle an der HSW angebotenen Studienprogramme sind durch die zuständige Agentur, die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) Hannover, akkreditiert.

    Zusätzlich muss die HSW nachweisen, dass sie als Hochschuleinrichtung entsprechend anerkannter wissenschaftlicher Maßstäbe Leistungen in Lehre und Forschung erbringt. Dies geschieht über den Wissenschaftsrat, der die HSW im Jahr der Hochschulgründung 2010 erstmals erfolgreich institutionell akkreditiert und 2015 reakkreditiert hat. Die Stellungnahmen zu den institutionellen Akkreditierungen sind auch auf der Webseite des Wissenschaftsrats einsehbar.

    Im Akkreditierungsbericht 2016 hebt die ZEvA das Qualitätsmanagement der HSW positiv hervor: "Das System zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der HSW wurde bereits in mehreren Verfahren der Programmakkreditierung und in der institutionellen Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat geprüft. Durch die damit verbundene ständige Weiterentwicklung hat es einen hohen Reifegrad erreicht und kann als vorbildlich bezeichnet werden."

    Institutionelle Akkreditierung: Der Wissenschaftsrat

    Der Wissenschaftsrat ist Deutschlands bedeutendstes wissenschaftspolitisches Beratungsgremium. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Seit Januar 2001 führt der Wissenschaftsrat die Akkreditierung von nichtstaatlichen Hochschulen als Institutionen durch. Dabei handelt es sich um ein Verfahren der Qualitätssicherung. Eine Akkreditierung bestätigt, dass die Hochschule in der Lage ist, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen.

    Programmakkreditierung: Die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur

    Durch Beschlüsse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Kultusministerkonferenz (KMK) wurde 1998 die Akkreditierung für neue Studiengänge eingeführt, insbesondere für neue Bachelor- und Masterstudiengänge. Agenturen wie die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) führen die Akkreditierungsverfahren durch und vergeben das Gütesiegel des Akkreditierungsrates. Aufgabe der Programmakkreditierung ist es, fachlich-inhaltliche Mindeststandards durch Beurteilung der vorgelegten Konzepte für Bachelor-, Master- und Weiterbildungsprogramme festzustellen und zu überprüfen sowie Ausbildungsfunktion und Studierbarkeit zu bewerten, insbesondere in Hinblick auf die Möglichkeiten des Arbeitsmarktes. Das Ziel der Programmakkreditierung ist es, die Qualität der Bachelor- und Masterstudiengänge zu sichern, Transparenz über das differenzierte Studienangebot der Hochschulen herzustellen und nationale sowie internationale Anerkennung der Abschlüsse zu gewährleisten.

  • Qualitätsmanagement

    In ihrem Selbstverständnis als lernende Organisation hat die HSW einen hohen Qualitätsanspruch, den sie mit kontinuierlichen Verbesserungen umsetzt. Daran arbeiten alle Beteiligten aktiv mit: Studierende, Lehrende, Praxispartner sowie alle Mitarbeiter der Hochschule.

    Von besonderer Bedeutung ist dabei die systematische Erhebung von Daten durch Evaluationen. Diese Daten werden aufbereitet, ausgewertet und dokumentiert. Sie sind die Informationsbasis für Interventionen beziehungsweise Veränderungsmaßnahmen zur Optimierung von Lehre und Studium. Daneben dient die interne Evaluation zur Herstellung von Transparenz über die Qualität der Lehre, zur fachbereichsorientierten Rückmeldung und zum individuellen Feedback für Dozenten.

    Das Qualitätsmanagement der HSW legt außerdem einen deutlichen Schwerpunkt auf den Dialog aller Beteiligten indem nicht nur die Kommunikation von Ergebnissen und Maßnahmen stattfindet, sondern auch der Dialog über anzustrebende Qualitätsziele.

    Beschäftigungsfähigkeit

    Direkt nach dem Studium sind aktuell über 96 Prozent der dualen HSW-Absolventen in einem Beschäftigungsverhältnis oder haben eines in Aussicht. Die restlichen 4 Prozent entschließen sich zu einem weiteren Studium oder zu Auslandsaufenthalten.

    Interne Evaluationsergebnisse

    Die meisten Module des dualen Studiums an der HSW werden auf einer Skala von 1 bis 6 mit besser als 2,5 bewertet. Ähnliche Ergebnisse liegen für den berufsbegleitenden Studiengang General Management vor.

    Evaluationsberichte

    Um die Transparenz im Qualitätsmanagement der Hochschule Weserbergland zu erhöhen, werden Evaluationsberichte erstellt, die das Qualitätssystem der Hochschule darlegen und ermittelte Ergebnisse ausführen.

    Externe Evaluationsergebnisse
    Evaluation dualer Studienkonzepte an niedersächsischen Hochschulen und Berufsakademien

    Die HSW nahm 2016 an einer externen Evaluation der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) teil, in der eine Bestandsaufnahme der dualen Hochschulen in Niedersachsen durchgeführt wurde. Dabei stand die Theorie-Praxis-Verzahnung im Fokus. Neben der Abstimmung der beiden Lernorte und deren Beiträge zum Kompetenzerwerb wurde auch das theorie- und praxisbasierte Lernen an den unterschiedlichen Lernorten erhoben. Wie im Evaluationsbericht der ZEvA beschrieben, vermitteln duale Studienkonzepte neben den in konventionellen Studiengängen vermittelten Kompetenzen spezielle zusätzliche Kompetenzen, die den besonderen Mehrwert des dualen Studiums ausmachen. Hierzu zählen primär Transferkompetenzen durch die unmittelbare beziehungsweise gesteuerte Anwendung der wissenschaftlichen und methodischen Kenntnisse in der Praxis. Umgekehrt werden in der Berufswelt auftretende Sachverhalte und Probleme in wissenschaftliche Fragestellungen überführt und in der Hochschule bearbeitet. Als ein weiteres wichtiges Evaluationsergebnis wurde festgehalten, dass sämtliche Partnerunternehmen und auch die Studierenden mit dem von ihnen gewählten Modell zufrieden sind (mehr dazu auf Seite 57 im Gesamtbericht der ZEvA).

    Ziel der externen Evaluation war die Herausarbeitung individueller Stärken, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale der verschiedenen dualen Konzepte. Ein direkter Vergleich zwischen den beteiligten Einrichtungen wurde nicht vorgenommen, weshalb auch kein Ranking oder Benchmarking vorliegt. Dazu ist das Angebotsspektrum an dualen Studienmöglichkeiten und -varianten in Niedersachsen zu unterschiedlich.

    Externes Evaluationsverfahren "MINT denken"

    Aufgrund einer Landtagsentschließung ist die Landesregierung gebeten worden, die bisher ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Abschlüsse in den MINT-Fächern (mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch) zu evaluieren. Die zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) hat dazu 2013/14 die niedersächsischen Hochschulen befragt. Parallel wurden auch Daten über die frühkindliche und schulische MINT-Förderung über die Landesschulbehörde erhoben. Im Herbst 2014 fand eine Fachtagung "MINT denken - Strategien für erfolgreiche MINT-Studienabschlüsse in Niedersachsen" statt. Aus den Ergebnissen dieser Tagung und den Evaluationen entstand 2016 der vorliegende MINT-Bildungsbericht. Dieser enthält Leitlinien und Handlungsempfehlungen, die den MINT-Studienerfolg unterstützen sollen (Seite 50-51). Die Maßnahmen der HSW werden im Anhang B dargestellt (Seite 99-103).

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