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Forschung & Entwicklung

Projektstudium - Studierende in Aktion

Das interdisziplinäre Projektstudium ist das Highlight des dualen Studiums an der HSW. Kleine Projektgruppen von fünf bis zehn Studierenden arbeiten an Lösungskonzepten zu Projektaufträgen unserer Partnerunternehmen. In den letzten beiden Semestern ihres Studiums stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie Projekte aus der Praxis durchführen können: vom Projektentwurf über die zielorientierte Projektorganisation bis zum erfolgreichen Projektabschluss. Sie erproben und vertiefen ihre Projektkompetenz an realen Fragestellungen in der Praxis. Durch das Projektstudium setzen sich die Studierenden intensiv und anwendungsbezogen mit den vielfältigen Modulinhalten ihres gesamten Studiums auseinander und vereinen unterschiedliche Perspektiven einzelner Fachgebiete in einem Projekt. Überzeugen Sie sich anhand ausgewählter Referenzprojekte selbst vom hervorragenden Potenzial studentischer Unternehmensberatung in Aktion.

Machen Sie mit

Sie haben eine Projektidee in der Schublade, die zum Beispiel aus Zeitgründen nicht fertiggestellt werden kann? Studierende der HSW übernehmen gerne auch für Sie eine Projektarbeit. Die Mitgliedschaft an der HSW lohnt sich – partizipieren Sie vom Projektstudium. Die studentischen Unternehmensberater freuen sich auf Ihre Projektvorschläge und unterstützen Sie gerne. Über das Projektstudium lernen Sie ganz nebenbei die Studierenden der HSW sowie die Hochschule selbst kennen und profitieren gleichzeitig vom Know-how der praxisintegrierten Studiengänge – und das völlig kostenlos.

  • Ablauf

    Ablauf

    • Jeweils im November fragt die HSW von Partnerunternehmen und Interessenten die Projektideen ab.

    • Bis Januar haben Sie Zeit, Ihre Vorschläge an der HSW einzureichen.

    • Die Auswahl der Projekte seitens der Hochschule erfolgt im Laufe des Februars.

    • Im April organisiert die HSW den „Markt der Projekte“, in dessen Rahmen alle Projekte vorgestellt werden und Sie die Studierenden von Ihrer Aufgabenstellung überzeugen können.

    • Im September und Oktober ist aktive Projektarbeit: in diesen Monaten beschäftigt sich Ihre Projektgruppe intensiv mit Ihrer Fragestellung und der Entwicklung von Lösungsansätzen.

    • Ende Oktober erfahren Sie in der Zwischenpräsentation, wie der Stand der Dinge in Ihrem Projekt ist.

    • Im Februar und März ist erneut aktive Projektarbeit.

    • Ende März findet die Abschlusspräsentation statt: Ihre Projektgruppe stellt Ihnen die erarbeiteten Ergebnisse vor und Sie erhalten den schriftlichen Abschlussbericht.

Projekte nach Jahren

  • 2021

    Energieversorgungs-Konzept für ein Maschinenbau-Unternehmen

    Ziel des Projektes war die Analyse und Überarbeitung der bestehenden Lösung für die Versorgung des Unternehmens mit elektrischer Energie und Heizenergie hinsichtlich wirtschaftlicher und nachhaltiger Aspekte.

    Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zunächst drei Projektschwerpunkte definiert. Es galt eine Analyse der Ist-Situation zu erstellen. Diese fundierte Analyse sollte einen grundsätzlichen Überblick über die verschiedenen Umfänge und Arten von Verbrauchern, deren Verbrauch sowie den einhergehenden Kosten liefern. Ebenfalls wurden die Bezugsquellen und die Entwicklungsbereitschaft des Unternehmens betrachtet sowie die vorhandene Photovoltaikanlage in Bezug auf ihre Kapazität und ungenutzte Potenziale analysiert.

    Aufbauend auf der vorherigen Ist-Analyse wurde ein Ideen-Portfolio erstellt, welches als Basis für das weitere Vorgehen angewandt wird. Dieses beinhaltet Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Verbesserung des Klimaschutzes sowie zur Senkung der Kosten. Innerhalb des Portfolios unterliegen die Vorschläge einem Benchmark, welcher auf seine Umsetzbarkeit hin ausgerichtet wurde.

    Projektpartner:
    REINTJES GmbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Timm Eichenberg

    Projektteilnehmende:
    Dörte Arnke, Lennart Brammer, Till Gödecke, Janko Motschek, Malte Petermann, Marvin Schulte, Max Schulze, Bennet Topf

    Eyetracking als Mausersatz - Nutzerstudie und Programmanpassungen

    Eyetracking ist ein Konzept, mit dessen Hilfe die Augenbewegungen eines Menschen verfolgt werden. Dazu können sogenannte Eyetracking-Leisten verwendet werden. In Verbindung mit einem Notebook kann eine Eyetracking-Leiste somit sehen, welchen Bereich des Bildschirms ein Mensch fokussiert. Eyetracker könnten langfristig die Computermaus ablösen oder diese zumindest ergänzen und für effizienteres Arbeiten sorgen, da so nicht mehr ständig zwischen Maus und Tastatur gewechselt werden muss, sondern der Nutzer seine Hände auf der Tastatur behalten kann und die entsprechenden Bereiche auf dem Bildschirm mithilfe der Augen fokussieren kann.

    Bei dem Projekt handelt es sich um ein Folgeprojekt. Bisher wurden bereits eine entsprechende Eyetracking-Software (M²ice) sowie ein Programm zum Lernen und Testen des Umgangs mit einer Eyetracking-Leiste (TuLS) implementiert.

    Ziel des Projekts war einerseits die Weiterentwicklung der Software, andererseits sollte eine Nutzerstudie im Fokus stehen, in der die Nutzung eines Eyetrackers im Alltag an Probanden evaluiert und analysiert werden sollte. Da die Corona-bedingten Einschränkungen die Durchführung einer Nutzerstudie in den Räumlichkeiten der HSW während des sechsten Semesters nicht zugelassen haben, wurde stattdessen eine kleinere Nutzerstudie an Testprobanden im häuslichen Umfeld der Projektmitglieder durchgeführt. So konnte die konzeptionierte Nutzerstudie durch die iterative, also phasenweise Weiterentwicklung mit dem Feedback der Testpersonen erweitert werden, sodass der Nachfolge-Projektgruppe ein mehrfach getesteter Nutzerstudien-Aufbau übergeben werden kann.

    Projektpartner:
    Hochschule Weserbergland

    Dozent:
    Prof. Dr. Robert Mertens

    Projektteilnehmende:
    Luca Friedrich, Philip Greguri, Leonie Lambrecht, Jimmy Nelle, Florian Prus, Timo Reitmann, Carina Scharnewski, Vanessa Schink, Sina Wittkamp

    Weiterentwicklung und Transformation der Erdgasinfrastruktur in eine Wasserstoffinfrastruktur

    Das Thema Wasserstoff erfährt derzeit einen starken Aufschwung. Insbesondere mit dem Thema Klimaneutralität wird Wasserstoff oft in Verbindung gebracht. Es stellt eine klimaneutrale Alternative zu Gas dar und eignet sich auch dazu, den volatil erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien zu speichern. Um die Nutzung von Wasserstoff zu ermöglichen, muss eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden, damit räumlich getrennte Erzeuger und Verbraucher zusammengebracht werden können.

    Ziel des Projekts war es, einen Plan für die konkrete Weiterentwicklung und Transformation der Erdgasinfrastruktur in eine Wasserstoffinfrastruktur am Beispiel des Fernleitungsnetzbetreibers Gasunie Deutschland auszuarbeiten. Dabei können teilweise nicht mehr benötigte Erdgasleitungen anderweitig genutzt werden. Um das zu erreichen, musste eine Vorhersage über die Entwicklung von Wasserstoff, insbesondere im Bereich Erzeugung und Abnahme, getroffen werden. Für die Vorhersage wurden weitere Bereiche wie Kosten und Preise, technische Entwicklungen sowie der regulatorische Rahmen untersucht.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Wasserstoff über die nächsten Jahre wurde im Projekt zwischen drei Phasen unterschieden. So wurde für die nächsten Jahre zunächst von einigen Inselnetzen ausgegangen, die dann in Phase 2 ab 2030 auch durch einige lange Transportleitungen verbunden werden. Schlussendlich wurde für Phase 3 auch ein flächendeckendes Wasserstoffverteilnetz betrachtet.

    Projektpartner:
    Gasunie Deutschland Transport Services GmbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Jörg-Rafael Heim

    Projektteilnehmende:
    Moritz Alten, Paul Effing, Paula Martelock, Sina Oltmann, Melvin Rinkleff, Sven-Niklas Rose, Pia Rungenhagen, Ellen Szczpaniak, Sophie Twickler, Jannis Vincent Weißbrich

    Voruntersuchung und Konzeption zur Etablierung eines integrierten Informationssystems im sozialen Unternehmen

    Das Projekt "Voruntersuchung und Konzeption zur Etablierung eines integrierten Informationssystems im sozialen Unternehmen" wurde durch den Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. beauftragt. Ziel des Projektes war es, ein Konzept zur Integration der betriebenen Anwendungen zu entwickeln.

    In der ersten Projektphase wurde eine systematische Untersuchung der im Caritasverband eingesetzten Softwareprodukte und Prozesse unternommen. Dazu führte die Projektgruppe zahlreiche Interviews mit Mitarbeitern des Caritasverbands durch. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden eine Software-Landkarte zur Visualisierung der bisherigen Zusammenhänge sowie eine Capability-Map entwickelt. Darüber hinaus wurde in Vorbereitung auf die zweite Projektphase eine Mitarbeiterumfrage konzipiert und durchgeführt.

    Das Ziel der zweiten Projektphase war es, auf Basis der erstellten Softwarelandschaft sowie Erkenntnissen aus der Mitarbeiterumfrage ein Zielbild zu erstellen, wie die Integration der verschiedenen Softwareprodukte aussehen kann. Die Projektgruppe erarbeitete schließlich ein Konzept, welches die schrittweise Umsetzung eines Enterprise-Application-Integration-Ansatzes ermöglicht.

    Projektpartner:
    Caritas für die Diözese Hildesheim e.V.

    Dozent:
    Prof. Dr. Michael Städler

    Projektteilnehmende:
    Timon Bierschwall, Justus Festring, Carla Hugenroth, Rico Kerkering, Frederik Kischewski, Dario Madžarević, Bruno Puschmann, Björn Siemund, Till Woltering

    Entwicklung eines modularen Softwarekonzepts für Prüfplätze in der Fertigung

    Lenze ist ein mittelständisches Unternehmen, das in Hameln ansässig ist und Antriebs- und Automatisierungstechnik entwickelt und produziert. Dieses Projekt ist am Ende des Produktionsprozesses einzuordnen und leistet einen Beitrag zur Prüfsoftware.

    Nach der Montage der Elektronikprodukte bei Lenze müssen diese noch mehrere Tests absolvieren, bevor sie schließlich verpackt und an den Kunden versandt werden können. Für diese Tests müssen Daten aus verschiedenen Datenbanken abgerufen werden, Schnittstellen angesprochen und schließlich auch Daten in weitere Datenbanken geschrieben werden. Das Softwarekonzept, welches diesen Prozessen zugrunde liegt, soll zukünftig durch ein moderneres, modulares Konzept abgelöst werden. Aufgabe des Projektes war es zunächst, Vorschläge für verschiedene Softwarekonzepte zu machen. Hierbei wurde zum einen ein Grobkonzept basierend auf einem monolithischen Ansatz erstellt und zum anderen ein Konzept, welches Microservices als Grundlage hat. Zudem wurden Vorschläge für die Gestaltung der Bedienoberflächen vorgelegt. Dem Auftraggeber wurde dabei die Wahl zwischen den Konzepten überlassen. Im zweiten Projektabschnitt wurde schließlich eine erste Implementierung auf Basis des Microservice-Ansatzes durchgeführt. Hierzu wurde der Prototyp eines Microservices entwickelt und auch ein entsprechender Testclient wurde erstellt und angebunden. Zudem wurden die Anwendungen ausführlich in einem Betriebshandbuch dokumentiert.

    Die entwickelte Software ist ein erstes Werkzeug und wird Lenze auf dem weiteren Weg zu einer modularen Prüfsoftware unterstützen. In beiden Projektphasen konnte dabei durch enge Abstimmung mit dem Auftraggeber sichergestellt werden, dass die Anforderungen erfüllt werden.

    Projektpartner:
    Lenze Operations GmbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Jörg Schulte

    Projektteilnehmende:
    Philip Anderson, Paul Brauckmann, Niklas Kuhlage, Pascal Kurth, Johanna Neujahr, Nils Otte, Marie Salomon, Luca Saße, Felix Thoms-Meyer

    Konzeption und Entwicklung einer Anwendung zum Erstellen, Verwalten und Drucken von Besucherausweisen für das SLA Niedersachsen

    Für die Kennzeichnung von Besuchern werden beim Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung des Landes Niedersachsen (SLA) bisher Ausweise verwendet, die für alle Mitarbeiter zugänglich in der Poststelle der Behörde lagern. Die Ausweise werden wiederverwendet. Auf ausliegenden Listen müssen Daten zu den Besuchern händisch eingetragen werden.

    Das Projektteam hat für das SLA eine digitale Besucherausweis-Lösung konzipiert und entwickelt. Die benötigte Hardware wurde durch den Auftraggeber bereitgestellt. Ausgehend von der Anforderungserhebung wurden zwei verschiedene Benutzeroberflächen entwickelt. Mit der sogenannte "PC-View" kann jeder Mitarbeiter im SLA-Netzwerk Daten zu geplanten Besucherausweisen erfassen, je nach Berechtigungsstufe stehen weitere Funktionen zur Verfügung. Die sogenannte "Terminal-View" ist für die Bedienung mittels eines Touchscreens optimiert. Ein solcher wurde beschafft und als Teil des "Terminals" beim SLA aufgestellt. Zum Terminal gehören zudem ein mit dem Touchscreen verbundener Client-Rechner sowie der Ausweisdrucker und ein Kartenlesegerät. Letzteres wird für die schnelle und unkomplizierte Authentifizierung der Mitarbeiter an der Anwendung mithilfe ihrer persönlichen Chipkarte verwendet. Nach erfolgter Anmeldung stehen die durch den User erfassten Ausweise zum Druck zur Verfügung, zusätzlich können spontan Ausweise ohne Voraberfassung gedruckt werden.

    Für die Entwicklung wurden Frameworks verwendet und es entstand eine dreischichtige Architektur. Durch den regelmäßigen Austausch mit dem SLA konnten viele Anforderungen flexibel umgesetzt werden.

    Projektpartner:
    Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung des Landes Niedersachsen

    Dozent:
    Prof. Dr. Michael Städler

    Projektteilnehmende:
    Kai Aderneuer, Marco Blum, Florian Dechering, Bastian Degmayr, Tom Felchner, Felix Franz, Simon König, Tobias Stegemann, Jonas Wessendorf

    Banking 5.0

    Ziel des Projektes war es, einen funktionsfähigen und visuell ansprechenden Prototyp einer Banking-App zu entwickeln. Die Applikation sollte dabei sowohl auf Android als auch iOS-Geräten lauffähig sein. Ziel der App ist es, alle benötigten Bankservices eines normalen Kunden in der App zu vereinigen. Die großen Hauptmodule der App sind persönliche Daten, Banking, Haushaltsbuch und Kredit. Im Laufe der Projektarbeit hat sich das Team in sogenannte Expertenteams aufgeteilt. Die Experten haben dabei jeweils die Verantwortung für ein Hauptmodul übernommen. Dadurch musste nicht jeder Einzelne über umfassende Kenntnisse zu sämtlichen Themen in der App verfügen. Außerdem wurde das Team dadurch autonomer. Darüber gab es temporär Expertenteams für die Entwicklung einer Datenbankstruktur wie auch der Serverstruktur. Am Ende des Projekts konnte jedes der Teams ein gutes Modul vorweisen, das Teil der voll funktionsfähigen App ist.

    Projektpartner:
    ITGAIN Consulting Gesellschaft für IT-Beratung mbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Meik Friedrich

    Projektteilnehmende:
    Gina Bauer, Hendrik Franke, Jannik Gärtner, Lennart Herzog, Hannes Huwe, Jan-Silas Meyer, Tim Scheffler, Rieke Schlenkert, Niklas Schulze Relau, Niklas Schlüter, Marie Seppelt, Henrik Steinsträter

    Strukturelle Entwicklung der Gewerbebetriebe im Flecken Salzhemmendorf

    Im Flecken Salzhemmendorf sind Gewerbebetriebe historisch bedingt überwiegend außerhalb von Gewerbegebieten in den verschiedenen Ortsteilen angesiedelt. Expansionsabsichten oder Neuansiedlungen sind vor Ort aufgrund baurechtlicher Vorgaben oftmals nur schwer umsetzbar. Der Flecken Salzhemmendorf plant seine Gewerbegebiete bislang überwiegend maßnahmenbezogen für einzelne oder wenige Gewerbebetriebe. Um jedoch alle Betriebe bei der zukünftigen strukturellen Entwicklung im Flecken Salzhemmendorf zu berücksichtigen und eine Planung zukünftiger Infrastrukturen vorzunehmen, ist eine Ermittlung der Expansionsabsichten für den Flecken Salzhemmendorf unabdingbar.

    In Zusammenarbeit mit dem Projektteam der Hochschule Weserbergland wurde eine Umfrage unter Gewerbebetrieben im Flecken Salzhemmendorf durchgeführt, in der die Absichten der Betriebe bezüglich Flächenbedarf, Mitarbeiterzahl, Standortpräferenzen und Expansion ermittelt wurde. In der ersten Projektphase wurde die aktuelle Ist-Situation der Bedarfe an Gewerbeflächen ermittelt, ehe im zweiten Schritt Handlungsempfehlungen für den Flecken bezüglich der Erschließung neuer Gewerbegebiete formuliert wurden.

    Projektpartner:
    Flecken Salzhemmendorf

    Dozent:
    Karsten Lillje

    Projektteilnehmende:
    Lucie Albrecht, Mara Berger, Allina Lachtrup, Louis Klingenberg, Marvin Niedert, Merlin Otto, Jonas Quader, Lilli Wagner

    Verzahnung regionaler Gesundheitsversorgung mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien

    Die Projektgruppe setzte sich mit der aktuellen Gesundheitsversorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont auseinander. Hierbei wurde zunächst ein Status Quo bezüglich der vorhandenen technikunterstützen Versorgung und der Kommunikation der Leistungserbringer erarbeitet. Genauer wurde der Versorgungsweg eines Patienten von der Diagnose über den Arztbesuch bis hin zum Krankenhausaufenthalt beziehungsweise der Nachsorge untersucht und Problemfelder herausgestellt. Darüber hinaus erarbeitete die Projektgruppe Ideen hinsichtlich der Einführung einer elektronischen Patientenakte ab dem 1. Januar 2021, um den Einstieg für ältere Menschen zu vereinfachen. Des Weiteren wurden Best-Practice-Modelle aus dem In- oder Ausland herangezogen, um die allgemeine (technikunterstütze) Versorgung zu verbessern.

    Projektpartner:
    Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont

    Dozent:
    Prof. Dr. med. Peter Schulte

    Projektteilnehmende:
    Marvin Necat Alkan, Patrizio Battaglia, Eric Bergmann, Marco Erdmann, Florian Gerhards, Isabelle Klar, Kevin Klodner, Ruby Lehmann, Armin Losch, Nils Reinsch, Marie Zakalowski

    Zufriedenheitsanalyse bei Pflegekräften in der Kranken- und Altenpflege im Landkreis Hameln-Pyrmont hinsichtlich Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung

    Pflegekräftemangel ist allen ein Begriff. Pflegekräfte verdienen zu wenig und auch die Arbeitszeiten sind schlecht. Auch das wissen die meisten. Aufgabe des Projektes ist war die Durchführung einer Zufriedenheitsanalyse in der Pflege im Landkreis Hameln-Pyrmont. Dazu wurde das Meinungsbild vorab in verschiedenen Interviews erfasst. Auf Grundlage dessen wurde eine Umfrage erstellt, die in der gesamten Region unter den Pflegekräften ausgerollt wurde.

    Im Fokus des Projektes stand die allgemeine Situation der Pflegekräfte. Mithilfe einer Ist-Analyse wurde hier der aktuelle Stand der Zufriedenheit erfasst. Besondere Berücksichtigung fand dabei die aktuell vorherrschende Covid-19 Pandemie. Aufbauend darauf wurde ein Anreizsystem für Berufe in der Pflege erarbeitet. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Ist-Situation herausgearbeitet. Die Thematik wurde dabei sowohl auf Ebene der Führungskräfte als auch der MitarbeiterInnen beleuchtet, um so ein differenziertes Verständnis und entsprechende Handlungsempfehlungen zu erhalten. Zusätzlich wurde eine Umfrage bei Schülern und Schülerinnen, die sich bereits für einen Beruf in der Pflege entschieden haben, durchgeführt. Diese diente der Erfassung des Meinungsbildes der jungen Fachkräfte gerade vor dem Hintergrund des bestehenden Personalmangels.

    Alles in allem wurde mit dem Projekt ein tiefer Einblick in die Zufriedenheit der Pflegekräfte in der Region gegeben sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung aus Sicht von Nicht-Pflegekräften entwickelt. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich nicht auf monetäre Aspekte, sondern durch das Meinungsbild eher auf die soziale Ebene und den erforderlichen Verbesserungen an dieser Stelle.

    Projektpartner:
    Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont

    Dozent:
    Prof. Dr. med. Peter Schulte

    Projektteilnehmende:
    Lucas Holbein, Maximilian Lenz, Endrita Miftari, Mareike Pfeiffer, René Pinkerneil, Sascha Schlothaue, Kimberly Schultheiß, Laurin Weidner

  • 2020

    Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter

    Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zwischenzeitlich fester Bestandteil in der Personalpolitik geworden. Jedoch zeigt sich in der Realität häufig eine Disparität zwischen Wunsch und Wirklichkeit, insbesondere wenn es um die Vereinbarkeit für Väter geht. Im Gegensatz zu Müttern, die in Bereichen wie Einkommen, Arbeitszeit oder Rente nach wie vor strukturell benachteiligt sind, erfahren Väter eine strukturell bedingte Benachteiligung im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Benachteiligung der Väter ergibt sich aus einer noch immer herrschende Männlichkeitsnorm. Ergebnisse neuerer Untersuchungen zeigen, dass Väter häufiger den Wunsch nach mehr Zeit für die Familie äußerten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) könnten von einer besseren Vereinbarkeit für Väter profitieren, da sich neben den positiven Auswirkungen auf die beschäftigten Väter auch positive betriebswissenschaftliche Auswirkungen beobachten lassen. Das Ziel muss es daher sein, alte Strukturen aufzubrechen und einen Kulturwandel herbeizuführen. Da aber KMU in der Regel wenig finanzielle Möglichkeiten haben, sollte im Projekt herausgefunden werden, ob KMU bereits Möglichkeiten einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter anbieten und falls ja, welche diese sind. Darüber hinaus wurden Maßnahmen identifiziert, die sich KMU vorstellen können, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter zu erreichen. Im ländlich strukturierten Landkreis Schaumburg geht es um den Erhalt und die Gewinnung von zukünftigen Fach- und Führungskräften.

    Das Projekt resultierte aus einem politischen Antrag der SPD Kreistagsfraktion (2017) und weist damit eine politische Bedeutung auf. Insgesamt ist das Projekt für den Landkreis Schaumburg als Wirtschaftsstandort mit vielen KMU von Bedeutung (wirtschaftliche Bedeutung) und nicht zuletzt sollte ein Anstoß bzw. Beschleunigung des kulturellen Wandels im Landkreis Schaumburg erfolgen (gesellschaftliche Bedeutung).

    Projektpartner:
    Landkreis Schaumburg

    Dozentin:
    Prof. Dr. Katharina Klages

    Projektteilnehmende:
    Sarah Hilkenbach, Lars Nowak, Philipp Potraz, David Scepi, Marleen Sprenger, Lisa Sybill, Till Wehking, Jan Niklas Wittig

    Erforschung eines Innovationsnetzwerkes im Weserbergland

    Das Projekt "Erforschung eines Innovationsnetzwerkes im Weserbergland" stammt vom Auftraggeber ZediTA. Hintergrund des studentischen Projektes ist, dass der Zeitdruck für Innovationen, der generelle Fachkräftemangel und der gleichzeitig zunehmende internationale Wettbewerb Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Die "Digitale Transformation" ist als Bündelung der technologischen Entwicklung und der Folgen hinsichtlich Organisationsstrukturen und individueller Kompetenzen ein relevantes Thema jedes Unternehmens. Anpassungen von Technologien und Prozessen müssen immer häufiger und schneller vollzogen werden, doch nicht jedes Unternehmen hat bis dato die Möglichkeit entsprechend flexibel zu reagieren. Räumlich liegen dabei in den jeweiligen Regionen verschiedenste, ungenutzte Potenziale - Ideen, Wissen und Technologien - die verstanden und gebündelt genutzt werden können, um die genannten Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

    Anhand einer Unternehmensbefragung, die branchenübergreifend an Unternehmen in Hameln-Pyrmont gerichtet ist, soll ein Innovationsmonitor für den Auftraggeber ZediTA erstellt werden, der Grundeinstellungen und Einschätzungen rund um das Thema Innovation messen soll. Ziel ist es, die Meinungsbilder der Unternehmen beim Aufbau des Innovationsnetzwerkes in den Mittelpunkt zu stellen. Durch die Teilnahme an der Umfrage wird so die Möglichkeit geschaffen, das im Aufbau befindliche Innovationsnetzwerk aktiv mitzugestalten, um sowohl gegenwärtige als auch künftige Herausforderungen gemeinsam, organisationsübergreifend zu meistern und ein Instrument für eine regelmäßige Befragung (als Langzeitstudie) zu entwickeln.

    Projektpartner:
    ZediTA

    Dozent:

    Prof. Dr. André von Zobeltitz

    Projektteilnehmende:
    Lukas Büssenschütt, Felix Dubberke, Marlon Ellmer, Verena Knoke, Florian Kubas, Inken Wendt

     

     

    Entwicklung eines Auftragsmanagementtools

    Während des Projektes wurde ein Auftragsmanagementtool namens SLAM2 entwickelt. Das Programm „SLAM“ gab es vorher im Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung (SLA) bereits. Bei dem entwickelten Auftragsmanagementtool handelt es sich nicht um eine Erweiterung, sondern um eine eigenständig entwickelte Anwendung, die auch die Funktionen des vorherigen SLAMs beinhaltet und bessere Möglichkeiten zum Support, Wartungen und Erweiterungen bietet. Im Projekt wurde in Anlehnung an das Rahmenwerk Scrum gearbeitet. Das heißt, es wurden alle Rollen, Events und Artefakte bestmöglich umgesetzt. Somit fanden regelmäßige Review-Termine mit dem SLA statt, in denen Fortschritte gezeigt wurden, sowie Anforderungen als auch Lösungen besprochen wurden. Das SLA stellte zur Projektumsetzung Hardware und Software zur Verfügung. So besaß das Projektteam Laptops mit der notwendigen Entwicklungsumgebung und den Anwendungen Jira und Confluence, zur ständigen Austauschmöglichkeit und Transparenz mit dem SLA. Das Auftragsmanagementtool SLAM2 wurde mit Hilfe einer Drei-Schichten-Architektur umgesetzt und vereinfachte die Aufgaben- und Verantwortungsverteilung. Somit waren die Rollen Architektur-Lead, Backend-Lead und Frontend-Lead vertreten sowie die zusätzliche Rolle des Qualitätsmanagers. Zum Projektabschluss lieferte das Team ein Auftragsmanagementtool mit fast allen gewünschten Anforderungen.

    Projektpartner:
    Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung

    Dozent:
    Prof. Dr. Michael Städler

    Projektteilnehmende:
    Leon-Darius König, Leon Kuß, Lennart Peters, Pia Preutenborbeck, Lukas Schmidt

    Implementierung einer Plattform zur digitalen Darstellung und Auswertung von Qualifikationen und Kenntnissen der Belegschaft

    Die Firma REINTJES GmbH aus Hameln ist ein mittelständisches Industrieunternehmen. Bisher wurden dezentrale Listen gepflegt, um die Qualifikationen und Kenntnisse der Belegschaft zu erfassen und auszuwerten. Um den Datenschutz zu verbessern und die Arbeit komfortabler zu machen, sollte eine zentrale Plattform entwickelt werden, die diese Kenntnisse übersichtlich darstellt. Ergänzt werden diese Qualifikationen durch Beauftragungen, beziehungsweise Berechtigungen für bestimmte Tätigkeiten im Unternehmen. Weiterhin soll diese Plattform die Möglichkeit bieten, alle Schulungen zu planen, zu genehmigen und auszuwerten. Als letzte Hauptfunktion soll es möglich sein, alle diese Informationen auf einen Blick pro Mitarbeiter in einem Profil zu sehen. Das Projektteam konnte in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber eine Webanwendung programmieren, die diesen Anforderungen gerecht wird.

    Projektpartner:
    REINTJES GmbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Timm Eichenberg

    Projektteilnehmende:
    Aaron Foecker, Marius Hilt, Jasmin Joachims, Jan Nolting, Matthias Richter, Jonas Wagner

    Entwicklung eines Lieferantenrisikomanagementtools

    Die Risiken für Industrie- und Handelsunternehmen haben sich in den letzten Jahren rasant erhöht. Die von Unternehmen für die Verfolgung des Risikos durch Lieferanten verwendeten Daten sind oft nicht aussagekräftig und systematisch genug und oft liegen zudem keine kontinuierlichen Bewertungen der Lieferanten vor. Folglich entsteht ein hoher Aufwand dabei, die Risiken bei Lieferanten frühzeitig zu identifizieren. Das Familienunternehmen Hubert Stüken GmbH & Co. KG stellt Tiefziehteile, Stanz- und Umformteile, Baugruppen und Kunststoffspritzteile her. Das Projekt mit diesem Unternehmen war im Einkauf angesiedelt. Im Rahmen des Projektes sollte ein optimiertes Lieferanten- risikomanagementtool entwickelt werden. Das Tool soll den Risikoscore eines Lieferanten, einer Warengruppe und den Gesamtrisikoscore ermitteln und Warn-, Eingriffs- und Toleranzgrenzen grafisch darstellen können. Zu Beginn wurde mithilfe von Interviews und der Analyse interner Daten der Ist-Zustand ermittelt und darauf aufbauend alle Anforderungen an das Tool, beziehungsweise an den Prototypen, detailliert beschrieben. Anschließend wurden die Daten modelliert, eine Datenbank entworfen sowie Algorithmen für die Kennzahlen der Score-Cards entwickelt. Neben der abschließenden Entwicklung eines IT-Prototyps waren basierend auf Erkenntnissen aus Literatur oder Best-Practices weitere Verbesserungsvorschläge gewünscht.

    Projektpartner:
    Hubert Stüken GmbH & Co. KG

    Dozent:
    Prof. Dr. Holger Hütte

    Projektteilnehmende:
    Christoph Böckmann, Timo Güntheroth, Christian Henne, Stefanie Kruse, Julius Reiner, Philipp Seidel, Florian Wefer

    Erstellung einer Institutsübersicht mit Zustandsdarstellung unter Einbindung von OpenStreetMaps im Betriebsstatus-Portal der Finanz Informatik

    Hauptziel des Projektes „Institutsübersicht in OpenStreetMap“ war die Lieferung einer portablen Webanwendung für die Statusanzeige verschiedener Institute der Finanz Informatik. Dazu wurde zunächst eine fundierte Analyse von den gelieferten Beispieldaten der Finanz Informatik vorgenommen. Dies war die Grundlage zur Erstellung eines Grobkonzepts zur Umsetzung des Projektziels. In dem Konzept wurden die genutzten Programmiersprachen definiert, hierbei wurde darauf geachtet, dass ausschließlich OpenSource-Produkte verwendet werden. Dies geschah unter Berücksichtigung einer hohen Kompatibilität mit der Systemlandschaft der Finanz Informatik. Anhand des erstellten Grobkonzeptes begannen die Entwicklungsarbeiten. Der Fokus lag dabei auf der Erstellung einer Institutsübersicht mit OpenStreetMaps für alle Institute der Finanz Informatik. Darüber hinaus sollte eine individuelle Zustandsdarstellung pro Institut aus kumulierten Monitoringdaten in der Übersicht erfolgen. Es sollte möglich sein, bei einem Event beziehungsweise Alarm direkt von der Übersicht zu diesem Ereignis „zu springen“.

    Projektpartner:
    Finanz Informatik

    Dozent:
    Dr. Peter Steffen

    Projektteilnehmende:
    Robin Behrendt, Silas Bode, Niels Fichtner, Lennard Köhler, Joshua Mohrhoff, Lucas Rudolph

    Machbarkeitsanalyse eines kommunal geführten medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) am Standortbeispiel Salzhemmendorf

    Das Projekt „Machbarkeitsanalyse eines kommunal geführten medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Standortbeispiel Salzhemmendorf“ ist bereits das zweite Projekt der Hochschule Weserbergland im Auftrag der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont. Hintergrund des Projekts ist der kontinuierliche Rückgang von Hausärzten im ländlichen Raum und das steigende Durchschnittsalter von Ärzten einhergehend mit Veränderungen der Bedürfnisse junger Mediziner. Im Kontext der Entwicklung alternativer Versorgungsangebote zur dauerhaften Sicherstellung einer guten medizinischen Versorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont forschte eine interdisziplinäre Gruppe von Wirtschaftsinformatik- und BWL-Studierenden. In insgesamt vier Monaten untersuchten die Studierenden die rechtliche, organisatorische sowie finanzielle Machbarkeit eines kommunalen MVZ wie auch die Eignung des Prüfstandortes Salzhemmendorf. Das Projekt schließt jedoch ohne letztendliches Ergebnis: Die rechtliche Machbarkeit hängt von vielen schwankenden Faktoren ab und kann nicht für die lange Planungsdauer eines MVZ prognostiziert werden, denn die finanzielle Machbarkeit bleibt eine politische Entscheidung. Trotz alledem konnten die Studierenden die Risiken und zu berücksichtigenden Faktoren klarstellen und als Prüfschema für weitere Standorte an die Gesundheitsregion weitergeben.

    Projektpartner:
    Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont

    Dozent:
    Prof. Dr. Peter Schulte

    Projektteilnehmende:
    Melina Dirks, Daniela Dodi, Rieke Kohn, Leon Krieg, Pascal Kruck, Florian Schmidt, Sarah Slomski

    Erstellung eines Gesamtkonzepts für den Social Media-Auftritt der BKK24

    Ziel des Projekts war die Erarbeitung eines Social-Media-Konzeptes. Dieses sollte für den Kunden individualisiert sein und unter Beachtung der strategischen Ausrichtung sowie im Kontext der Marketing- und Vertriebsziele der BKK24 erstellt sein. Neben der begründeten Diskussion und Empfehlung zur Auswahl und zum Aufbau eines oder mehrerer Social-Media-Kanäle, stand auch die Betrachtung damit zusammenhängender Perspektiven im Fokus des Projektes. Dazu zählen beispielsweise organisatorische, rechtliche, finanzielle und personelle Fragestellungen und Empfehlungen bezüglich adäquater Content-Beispiele sowie die Darstellung sinnvoller Ziel- und Messgrößen. Im Projekt wurde eine beratende Leistung erbracht, die aus der Konzeptionierung beziehungsweise damit korrespondierender Handlungsempfehlungen bestand. Die sich daran anschließende praktische Umsetzung liegt im Projektanschluss in den Händen der BKK24.

    Projektpartner:
    BKK 24

    Dozent:
    Karsten Lillje

    Projektteilnehmende:
    Afra Goldmann, Vincent Kretschmann, Finn Leibecke, Felix Linnenberg, Bianca Raschke, Lars Rohlfing, Laura Straube, Lena Wilkens

    Verkehrswende-Projekt: Entwicklung eines E-Mobilitätskonzeptes für Nahbusverkehre - Machbarkeitsstudie

    Ziel des Projekts war es, die bestehende Diskussion und Entwicklung der Elektromobilität von den Personenverkehren via PKW auf E-Busverkehre auszuweiten. Am Beispiel von Linienverkehren mit Bussen sollte ein E-Mobilitätskonzept - eine Machbarkeitsstudie - entwickelt werden, um einen nachhaltigen Beitrag für die Verkehrswende in Deutschland zu gestalten. Dabei standen vor allem die organisatorische und prozessuale Machbarkeit im Vordergrund. Am Beispiel von einer Musterstadt, Hameln, wurden die Bedürfnisse und Akzeptanz der Einwohner sowie der möglichen beteiligten Unternehmen und Institutionen geprüft und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Anhand ausgewählter Ladetechniken, Buslinien und dazugehörige Stationen, Routen, beteiligten Unternehmen und weiterer Parameter wurde die Umsetz- und Skalierbarkeit geprüft. Ziel des Projekts war es schließlich, vor allem die Machbarkeit und Marktentwicklung insgesamt zu beleuchten, aber auch mögliche Geschäftsideen zu generieren.

    Projektpartner:
    GETEC net GmbH

    Dozent:
    Prof. Dr. Jörg-Rafael Heim

    Projektteilnehmende:
    Tim Grober, Lucas Groot, Annika Hagemann, Fabian Kreye, Kim Sophia Kuhnert, Anke Schwarz, Anika Winkler

    Auswirkung der Digitalisierung in der Bankenbranche auf Kunden- und Serviceberater

    Das Markenversprechen der Commerzbank lautet „Die Bank an Ihrer Seite“, was durch die Betreuung von über 17,5 Millionen Privat- und Unternehmerkunden im In- und Ausland verdeutlicht wird. Diese Nähe zum Kunden wird durch rund 1000 Filialen in Deutschland erzeugt, sodass die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken aufweist. Dem Kunden werden eine hohe Beratungsqualität, eine attraktive Produktpalette sowie ein herausragender Service geboten. In Zeiten der Digitalisierung wird das digitale Angebot weiter ausgebaut, um dem Kunden zukünftig mehr Leistungen bieten zu können. Das Projekt hat sich mit der Fragestellung beschäftigt, wie sich der Wandel der Digitalisierung auf die Mitarbeiter der Commerzbank auswirkt. Im Projekt wurde eine Datenerhebung mittels eines Fragebogens durchgeführt sowie Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschlägen gegeben. Dies alles mit dem Ziel, der Commerzbank Aufschluss darüber geben zu können, wie die Mitarbeiter die Herausforderung des Wandels aktuell meistern und wie die Bank ihre Mitarbeiter bei diesem Prozess bestmöglich unterstützen kann. Die Ergebnisse wurden in Form einer Präsentation und eines Projektberichtes dokumentiert und an den Auftraggeber übergeben.

    Projektpartner:
    Commerzbank AG

    Dozent:
    Prof. Dr. Meik Friedrich

    Projektteilnehmende:
    Tabea Gerken, Philipp Kwiatkowski, Dominik Müller, Lukas Nicolai, Jonas Ochs-Wolf, Nico Revermann

    Attraktivität für Schulabgänger als Arbeitgeber erhöhen am Beispiel der Commerzbank

    Besonders Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor sind auf qualifizierte Mitarbeiter als Leistungsgrundlage angewiesen. Dies gilt auch und insbesondere für die Bankenbranche in Deutschland. Um die Zukunftsfähigkeit als Bank zu sichern, ist es deshalb von elementarer Bedeutung, qualifizierte und hoch motivierte Nachwuchskräfte auszubilden. Doch gerade dieses stellt in den vergangenen Jahren eine immer größere Herausforderung dar. Der demografische Wandel in unserer Gesellschaft schreitet voran und macht sich auch im Bereich der Ausbildung bemerkbar. Durch das quantitativ sinkende Angebot an Humankapital in Verbindung mit einer deutlichen Tendenz hin zu Hochschulabschlüssen, bleiben immer mehr Ausbildungsplätze der Banken vakant. Um den genannten Herausforderungen auch in Zukunft gewachsen zu sein, ist die Arbeitgeberattraktivität für die Commerzbank von zentraler Bedeutung, um junge Menschen zu erreichen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Projektgruppe der Hochschule Weserbergland wurde von der Commerzbank beauftragt, Maßnahmen zur Steigerung dieser Arbeitgeberattraktivität zu entwickeln. Im Rahmen des Projektstudiums wurden auf Basis primärer und sekundärer Daten zielgerichtete Handlungsempfehlungen erarbeitet, die zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität der Commerzbank beitragen können. Die entstandenen Ergebnisse dienen dazu, neue Impulse aus einem differenzierten, nah an der Zielgruppe gelegenen Blickwinkel in der Commerzbank zu setzen. Sie wurden dem Auftraggeber im Rahmen einer Projektabschlusspräsentation vorgestellt und in einem Projektbericht festgehalten.

    Projektpartner:
    Commerzbank AG

    Dozentin:
    Maren van Oterendorp

    Projektteilnehmende:
    Katharina Behrend, Len-Lauris Führing, Luca Gröhlich, Lina Köthke, Marcel Musiol, Nadine Schnabelmaier, Miriam Stein, Jörn-Erik Tammen

    Additive Fertigung

    Das Projekt „Additive Fertigung“ ist mittlerweile schon ein Nachfolgeprojekt, welches das Labor für Industrieinformatik und den dazugehörigen Forschungsbereich entwickeln soll. Bisher stehen als Verfahren das Fused Deposition Modeling (FDM) und den Stereolithografie Verfahren (Formung aus flüssigem photosensitivem Polymer) zur Verfügung. Die Studierenden haben sich in den vergangen zwei Semestern intensiv mit der Analyse und Verbesserung der vorhandenen Drucker, sowie des Druckprozesses und Produktes beschäftigt. Es wurden Prozessanalysen durchgeführt und mit methodischen Werkzeugen, wie dem Black-Box-Modellen, gearbeitet. Hieraus konnten wertvolle Informationen gewonnen werden. Auf der Grundlage dieser Informationsbasis wurden das Warping, die Druckbetthaftung (Aufwölben und Verzug des Produktes) durch gezieltere Temperaturkontrolle und verschiedenen Druckoberflächen verbessert. Zudem wurden Reinigungspläne entwickelt und die Lagerung des Materials untersucht. Die Projektgruppe hat im Werkstoffkundeprüflabor die Zugfestigkeit von SLA-Proben untersucht. Dazu wurden die Produkte unterschiedlichen Härtemethoden unterworfen. Hier hat sich der Einsatz einer UV-Lampe, die in sein selbst konstruierte Kammer eingebaut wurde, bewährt. Die Veränderung der Zugfestigkeit von FDM-Proben unterschiedlichster Materialien wurde ebenfalls untersucht. Diese Ergebnisse sind in zwei Berichten bei der größten Zeitschrift im Bereich 3-D Drucken (3D-grenzenlos) eingereicht worden. Neue Konzepte für die Einbindung eines 3D-Druckers in den Hochschulbetrieb und die Nutzung durch Studierende wurden ebenfalls entwickelt. Ebenso gibt es für die nächsten Projekte schon reichlich Ideen (3D Scanner, Automatisierung des Druckes, neue Methoden und Materialien u.a.m.).

    Projektpartner:
    Hochschule Weserbergland

    Dozent:
    Prof. Dr. Jörg Schulte

    Projektteilnehmende:
    Fabian Brockmann, Maximilian Grebe, Leonard Jung, Marius Knauer, Nicodemo Malena, Klaas Tietjen

    COBOL Legacy Modernization

    Das Projekt „COBOL Legacy Modernization“ ist ein Teilprojekt des Projekts „COBOL 2.0“ der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), welches der Modernisierung ihrer COBOL-Entwicklungsumgebung und des dazugehörigen Softwaremanagements und Deploymentprozesses dient. „COBOL Legacy Modernization“ gliedert sich in weitere zwei Teilprojekte, die das Projektteam jeweils im fünften und im sechsten Semester bearbeitet. Das Teilprojekt „Change in den Köpfen“ hatte zum Ziel, sowohl die Mitarbeiter als auch die Führungskräfte der KKH auf den bevorstehenden Wandel vorzubereiten. Die Mitarbeiter wurden in Form von Workshops über das Projekt „COBOL 2.0“ informiert und in die neue eclipsebasierte COBOL-Entwicklungsumgebung eingeführt. Den Führungskräften wurden in Form eines Workshop ebenfalls Instrumente aus dem Change-Management an die Hand gegeben, mittels derer sie ihre Mitarbeiter erfolgreich durch den Wandel führen können. Das Teilprojekt „Evaluation der COBOL-Entwicklung auf Linux“ hatte zum Ziel, eine weitere Möglichkeit der Modernisierung der COBOL-Entwicklung zu beurteilen. Das Projektteam evaluierte hierbei, wie die COBOL-Entwicklung in Zukunft dezentral erfolgen kann. Hierfür wurden die Software „Z Development und Test Environment“ von IBM auf einem dezentralen Linux-System unter Ubuntu installiert und getestet. Mittels der Software ist es möglich, das z/OS-System der KKH zu kopieren und somit die bisher noch zentrale Entwicklungs- und Testumgebung für die COBOL-Entwicklung auf das dezentrale Linux-System auszulagern und diese somit unabhängig vom Großrechner zu betreiben.

    Projektpartner:
    Kaufmännische Krankenkasse (KKH)

    Dozent:
    Prof. Dr. Michael Städler

    Projektteilnehmende:
    Justus Falke, Jan Layer, Lea Rathje, Lucas Reinders, Luca Siekmann, Leon Voet

  • 2019

    Die energieintelligente Kommune - regional.dezentral.smart

    Die legale Liberalisierung des Energiemarktes bewegte 1998 zahlreiche Kommunen zur Veräußerung ihrer Stadt- und Gemeindewerke, der Regionalversorger bzw. der dazugehörigen Unternehmensanteile. Damit gaben sie sowohl den politischen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung als auch eine potenzielle Einnahmequelle aus der Hand. Die zu Grunde liegenden Konzessionen, die in der Regel für 20 Jahre vergeben werden, laufen absehbar in den kommenden fünf Jahren aus und ermöglichen Kommunen eine Rekommunalisierung des Netzbetriebs und den (Wieder-)Aufbau eigener Stadt-/Gemeindewerke. Konzessionserwerb, Stadtwerkegründung und Energieautarkie sind nur einige Aspekte, sich in der Rekommunalisierung wiederfinden. Die Vorteile umfassen eine zusätzliche und vor allem erhebliche Einnahmequelle, regionale und kontrollierte Stromversorgung, die Erhöhung regionaler Wertschöpfung und steuerliche Vorteile. Durch die gleichzeitige, lokale Einbindung von Windkraft und Photovoltaik und eine Mischung aus Verbrauch und Einspeisung, vermindert sich der überregionale Energietransport und damit auch Entgeltzahlungen an vorgelagerte Netzbetreiber. Letztlich können die Voraussetzungen für eine vollständige  Autarkie geschaffen werden.
    Im Rahmen dieses Projektes stellt die Hochschule Weserbergland in Kooperation mit der GETEC net GmbH eine Gruppe von neun Studierenden. Die Zielsetzungen des Projektes ist die Erstellung eines Business Plans für die Rekommunalisierung, einer Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie die Konzeptionierung eines Beratungsansatzes. Dazu haben die Studierenden potenzielle Trends der Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung analysiert, interessierte Kommunen identifiziert und eine Marktumfrage durchgeführt.

    Projektpartner:
    GETEC net GmbH

    Dozentin:
    Prof. Dr. Maren Luther

    Projektteilnehmende:
    Jonas Bahr, Lasse Boden, Jonathan Buhrow, Dana Coordes, David Czajkowski, Eduard Lockstein, Justin Sorgatz, Cassian Warneke, Marcel Wolfram

    Machbarkeitsstudie Weiterbildung in der Energiewirtschaft

    Das Projekt wurde durch das Zentrum für Personalentwicklung und Lebenslanges Lernen (ZPL) der HSW beauftragt. Das ZPL bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte an. Zusätzlich zu den bereits etablierten Weiterbildungsangeboten erwägt das ZPL - aufgrund vermehrter Nachfrage von Unternehmen aus der Energiebranche - die Einführung von Weiterbildungsangeboten auf Basis von bestehenden Modulinhalten der Fachrichtung Energiewirtschaft des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre und zu weiteren energiespezifischen Themen.

    Das Projekt beschäftigte sich mit der Fragestellung, welche Weiterbildungsthemen besonders nachgefragt werden und in welchen Bereichen Marktnischen erschlossen werden können. Dafür mussten die Weiterbildungsbedarfe von Energieunternehmen erfasst und der Weiterbildungsmarkt hinsichtlich bestehender Angebote in Form einer Marktanalyse untersucht werden. Ziel des Projekts war es, auf Basis dieser Recherchen, drei Seminarbeschreibungen für das ZPL auszuarbeiten.

    Als Ergebnis wurden die folgenden drei Seminarbeschreibungen an das ZPL übergeben:

    • Modelle der Direktvermarktung erneuerbarer Energien

    • Grundlagen der Energiebeschaffung und des Energiehandels

    • Grundlagen der Energiemärkte und des Regulierungsmanagements


    Projektpartner:
    Zentrum für Personalentwicklung und Lebenslanges Lernen der Hochschule Weserbergland (HSW)

    Dozent:
    Prof. Dr. Timm Eichenberg

    Projektteilnehmende:
    Stephan Hölscher, Jan Holöchter, Felix Klenke, Alexander Lenfort, Alea Markwart, Christoph Schaper, Henri Steffen, Jakob Terhechte

    SDN – Software Defined Networking und open Networks

    Die Forschungsgruppe der HSW untersucht die Möglichkeiten der „open Network“ – Initiativen des IT Marktes. Mit den „software defned“ Ansätzen verspricht sich die Anbieterseite von Infrastrukturen den Durchbruch hin zum agilen IT-Betrieb. Bereitstellungsprozesse sollen mit SDN signifikant verkürzt werden und die ehemals starren Kommunikationsbeziehungen der Netzwerke im Sinne der Digitalisierung dynamisch lenken. Anbieter versprechen mit ersten Lösungen einen hohen Automatisierungsgrad im Rechenzentrum. Unstrittig ist das disruptive Potential der neuen Ansätze, IT Architekturen zu betreiben. Volatile Anforderungen an zentrale Rechenzentrums-Services lassen sich heute in traditionellen Netzwerken kaum bedienen: Rüstzeiten, Changeprozesse des IT Service Managements und Qualitätssicherung benötigen viel Zeit- Insofern wartet der Markt nahezu auf einen Umbruch in der Infrastruktur, um sich für Anforderungen der Digitalisierung hinsichtlich Performance, Security und Flexibilität zu rüsten. Die Studierenden der HSW nehmen den Trend auf und untersuchen aktuelle Netzwerk-Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. Zu ersten Ergebnissen hat die Forschungsgruppe in vorherigen Semestern bereits Fachartikel in Medienportalen mit hoher Reichweite veröffentlicht. Ziel des fortschreitenden Forschungsprojektes ist es, in weiteren Publikationen über die aktuellen Forschungsergebnisse zu berichten. Im Semester 2018/2019 erarbeiteten die Teilnehmer der Projektgruppe weitere Beiträge, die nun in den Printmedien des heise Verlages („iX“) zu finden sind. Neben einer fundierten Marktstudie stützten in diesem Jahr komplexe Laboraufbauten und Use-Cases aus der Unternehmenspraxis die veröffentlichten Teilergebnisse. So konnten erfolgreich Controller-basierte Software Defined Network Installationen untersucht und mit HSW-eigener Hardware aufgebaut werden. Als Plattform dienten Zodiac FX Geräte und virtuelle Server der HSW.


    Die Vision des „intend based Networking“ (IBN) soll gemäß der Marketingabteilungen großer Netzwerkausrüster administrative Eingriffe auf ein Minimum reduzieren. Das Netzwerk überwacht sich selbst und nimmt alle Anpassungen dynamisch und eigenständig vor. Vokabeln wie „richtlinienbasierte Automatisierung“ und „machine based learning“ sind in diesem Zusammenhang in aller Munde. Doch sind diese Konzepte schon Marktreif? Welche neuen Herausforderungen müssen in Unternehmen oder Verwaltungen gelöst werden, wie verändern diese „software defined“-Ansätze die Anforderungen an den IT-Betrieb? Im Kern forscht die HSW an der Fragestellung: was ist Marketing und was ist bereits Realität?
    Die Mitglieder der Forschungsgruppe entschieden sich in diesem Jahr dazu, den Reifegrad der Controller-basierten Lösungen in den Fokus zu nehmen. Dabei wurden stets Kriterien der wissenschaftlichen Forschung beachtet: alle Ergebnisse und Arbeitshypothesen werden dokumentiert und in die Forschungsrichtungen des Projektes eingeordnet. So können kommende Mitglieder des Projektes in weiteren Semestern auf einer soliden Basis aufbauen und nachhaltige Forschung in diesem Gebiet weiter vorantreiben.

    Projektpartner:
    Hochschule Weserbergland (HSW)

    Dozent:
    Tim Cappelmann

    Projektteilnehmende:
    Alexander Giesbrecht, Matthias Pfanzler, Timo Schimkat, Maximilian Turtenwald, Christian Wedemeyer, René Wedig

    Verkehrssimulation

    „Sie haben in diesem Projekt viele Freiheiten“ mit diesem Satz, wurde der Kick-Off Termin mit unserem Auftraggeber und Betreuer beendet. Wir als Projektteam hatten viele Freiheiten zur Gestaltung unseres Projektes. Zunächst war im ersten Semester das Ziel, Konzeptideen, die das Team hat, vorzustellen um anschließend mit Auftraggeber und Betreuer ein Konzept auszuwählen und dieses im 6. Semester umzusetzen. Hierfür erhielt das Projektteam ein Simulationstool in das wir eingearbeitet worden sind. Die anfangs erwähnten Freiheiten nutze das Team um sich intensiv über viele Problematiken des Straßennetzes zu informieren und darüber zu diskutieren. Dabei entwickelten wir mit der Zeit Konzepte und konkretisierten diese, sodass am Ende des 5. Semester zwei vollständig ausgearbeitete Konzepte vorgestellt werden konnten. Während des 5. Semester konnte unser Auftraggeber Kontakt zu den öffentlichen Personenverkehr Hameln (Öffis) aufnehmen, sodass wir viele wichtige Informationen von den Öffis erhielten. Eines der Konzepte die wir erarbeitet hatten, stimmte mit den Vorstellungen der Öffis überein, sodass wir diese konkrete Problemstellung in unser vorhandenes Konzept einbauten. Dabei handelte es sich um das Thema „Einsatz von elektronischen Bussen als Shuttlesystem zwischen dem Bahnhof und Haltestelle City Pfortmühle“. Dieses Konzept fand bei dem Auftraggeber sowie dem betreuenden Dozent Anklang, sodass dieses Konzept mithilfe des Simulationstool umgesetzt werden sollte. Dabei war Ziel zu überprüfen, ob ein Shuttlesystem mithilfe elektronischer Busse realisiert werden kann. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Fahrgäste der Öffis keine Einbußen im Bereich Wartezeit und Buskapazitäten haben. Diese Aspekte sollten vom Team analysiert, implementiert und die entsprechenden Daten ausgewertet werden, um abschließend eine Handlungsempfehlung zu schreiben.

    Projektpartner:
    Hochschule Weserbergland (HSW)

    Dozent:
    Prof. Dr. Hendrik J. Paul

    Projektteilnehmende:
    Sven Gravemann, Tobias Eric Bold, Kai Leifker, Tim Leifker, Marius Hellbusch

    Standort- und Zufriedenheitsanalyse von Landärzten in den LK Hameln-Pyrmont und Schaumburg

    Die Gesundheitsregion des Landkreises Hameln Pyrmont initialisierte das Studentenprojekt mit dem Ziel einer Standort- und Zufriedenheitsanalyse der Landärzte in den Landkreisen Hameln Pyrmont und Schaumburg. Grund für das Projekt ist der demografische Wandel, welcher unter anderem zur Folge hat, dass immer mehr ältere Menschen von immer weniger Ärzten betreut werden. Daraus ergibt sich für die Zukunft die Herausforderung, den betreffenden Standort für die Ärzte attraktiver zu machen. Damit soll eine drohende Fehl- oder Unterversorgung vermieden und gleichzeitig Wege zur Verbesserung der Gesundheitsstruktur gefunden werden.

    Projektpartner:
    Landkreis Hameln-Pyrmont

    Dozent:
    Prof. Dr. Peter Schulte

    Projektteilnehmende:
    Lukas Behrens, Annika Boermann, Louis Blum, Larissa Köhler, Jan Erik Lange, Sarah Leiting, Sophia Magdalena Ritter

    Verpackungskonzept Schott

    Im Rahmen des Projektstudiums hat das Projektteam der HSW mit acht Personen wöchentlich bei Schott gearbeitet. Die Schott AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein internationaler Technologiekonzern, der auf die Herstellung von Glas und Glaskeramik spezialisiert ist. Die Aufgabenbereiche lagen in der Reduzierung des Verpackungsportfolios sowie der Optimierung des Beschaffungs- und Verpackungsprozesses. Im Rahmen des Projektes gab es zu Beginn eine umfängliche Besichtigung des Betriebs, anhand derer dem Projektteam der Standort Grünenplan/Eschershausen ausführlich gezeigt wurde.

    Im Verlauf des ersten Semesters wurde eine ausführliche Ist-Analyse hinsichtlich Verpackungen, Prozesses, Beschaffung und Reklamationen durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Daraufhin wurden in der zweiten Projektphase Handlungsempfehlung zur Optimierung und Kostensenkung des Standortes Grünenplan/Eschershausen bezüglich Verpackungen erstellt.


    Projektpartner:
    SCHOTT AG

    Dozent:
    Prof. Dr. Holger Hütte

    Projektteilnehmende:
    Emina Bilstein, Lisa Wessel, Jacqueline Junge, Laureen Steinert, Moritz Lorek, Kilian Stracke, Jonas Binnewies, Björn Rüschendorf


    Überarbeitung der Patientenbefragung

    Die Rehaklinik „Der Fürstenhof“ in Bad Pyrmont führt Patientenbefragungen mit jeden ihrer Patienten durch. Ziel dieser Befragungen ist eine gezielte Qualitätsverbesserung innerhalb der Ablauforganisation der Klink. Der gesamte Befragungsprozess wird manuell durchgeführt und Ergebnisse manuell digitalisiert und ausgewertet.

    Das Projekt zur Überarbeitung der Patientenbefragung verfolgte zwei Kernaufgaben. Die erste Kernaufgabe bestand in der inhaltlichen Überarbeitung der Patientenbefragung, die eine bessere Vergleichbarkeit, eine gezieltere Qualitätsverbesserung und mehr Auskunft über den Patientenzulauf herbeiführen soll. Die zweite Aufgabe bestand darin, den bisher manuellen Befragungsprozess zu digitalisieren. Hier war eine besondere Herausforderung, dass die Befragung selbst manuell bleiben sollte, die Auswertung jedoch Digital und möglichst automatisiert Umgesetzt werden sollte.

    Als Ergebnis konnte der Klinik ein Umsetzungskonzept ausgeliefert werden, welches alle geforderten Aufgaben bestmöglich berücksichtigt.

    Projektpartner:
    Staatsbad Pyrmont

    Dozent:
    Prof. Dr. Peter Schulte

    Projektteilnehmende:
    Christian Mamojka, Aline Winkelmann, Lasse Bönick, Tim Mirtschink, Michael Lingscheidt, Marco Gradic, Constanze Hille, Patrick Tecklenburg

    Neugründung einer Organisation für das Stadtmarketing in der Stadt Rinteln?

    Die Stadtverwaltung der Stadt Rinteln ist derzeit für die Organisation von verschiedenen städtischen Festen und Veranstaltungen verantwortlich. Das Veranstaltungsmanagement ist eine freiwillige Aufgabe der Stadtverwaltung. Ferner werden von dem Stadtmarketingverein Pro Rinteln weitere städtische Veranstaltungen sowie Projekte zur Stärkung des Einzelhandels organisiert. Da einige Überschneidungen in den Leistungen und Inhalten vorhanden sind, stellt sich die Frage nach der optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

    Im Rahmen des Projektstudiums sollte das Projekt-Team eine neue Organisationsform für das Stadtmarketing der Stadt Rinteln finden und unter organisatorischen sowie finanziellen Aspekten prüfen und bewerten. Eine steuerrechtliche Überprüfung und Bewertung war gewünscht, aber nur beschränkt möglich. Aus rechtlichen Gründen wurde nur der Ist-Stand unter steuerlichen Regularien betrachtet und dem künftigen Gesetz zur Umsatzsteueränderung gegenübergestellt.

    Am Ende des Projektstudiums lag der Stadt Rinteln und dem Stadtmarketingverein Pro Rinteln eine Entscheidungsgrundlage vor, auf der über die Zusammenführung beider in eine neue Organisationsform entschieden werden kann.

    Projektpartner:
    Stadt Rinteln

    Dozent:
    Klaus-Peter Wennemann

    Projektteilnehmende:

    Thomas Armbrust, Jasmina Beins, Natalia Kaiser, Dino Köhls, Vladislav Kraitsch, Andreas Kulik-Klare, Marius Schmidt

    War for Talents

    Das Projekt „War for Talents“ beschäftigte sich in Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln mit der Fragestellung, wie die Stadt heimische Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen kann.
    Ziel des Projekts war es, eine umfassende Analyse der Standortattraktivität aus Sicht unterschiedlicher Alters- und Zielgruppen sowie eine Erhebung des derzeitigen Fachkräftebedarfs in ausgewählten Hamelner Unternehmen durchzuführen.

    Mithilfe von Befragungen an Hamelner Schulen und Unternehmen sowie Experteninterviews wurden im 5. Semester qualitative und quantitative Daten erhoben, die die Basis für eine tiefgehende Analyse im 6. Semester bildeten.
    Auf Grundlage der Analyseergebnisse wurden Handlungsempfehlungen, Ideen und kreative Ansätze entwickelt, wie Fachkräfte in der Stadt bzw. Region Hameln gehalten, neue Fachkräfte gewonnen bzw. zurückgewonnen werden können.

    Projektpartner:
    Stadt Hameln

    Dozent:
    Prof. Dr. André von Zobeltitz

    Projektteilnehmende:
    Henrike Othmer, Michael Schillert, Maryel Corinth, Lena Laue, Lennart Steding, Annik Zimmer, Laura Scheiper, Vivian Klein, Lisa Friedrich, Philip Koch

    Ansätze zur Erstellung eines Businessplans für KornFalt mit dem Schwerpunkt auf Analyse und Optimierung des Marketings der Marke KornFalt

    KornFalt ist eine unter der Firma Sticked GbR laufende Marke in der Lebensmittelbranche für Mehle und Saaten. Im Rahmen des Projektes wurden für die Marke KornFalt wurden umfassende Analysen in den Bereichen Marketing& Vertrieb, Branche & Wettbewerb sowie Finanzen ausgearbeitet. Deren Ergebnisse wurden ansatzweise in einem Businessplan festgehalten. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf den Bereich des Marketings gesetzt. Auf Wunsch der Unternehmensinhaber wurde ein Social Media Konzept erstellt und ein neuer Unternehmensslogan entworfen.

    Projektpartner:
    Sticked GbR

    Dozentin:
    Prof. Dr. Maren Luther

    Projektteilnehmende:
    Felix Sürig, Leo Heinz, Hagen Spiegel, Gianluca Ingaliso, Raphael Dick, Malte Oppel, Lars Lohmeyer, Yannick Weßels, Martin Angresius, Eeske-Johanna Ubben

    GameChanger – Gamification@Uniper

    Ein „GameChanger“ ist etwas, dass eine signifikante Änderung erzeugt. Gamification ist solch eine verändernde Kraft. Mittels spielerischen Elementen in einem spielfremden Umfeld wird die Motivation des Nutzers zur Zielerreichung gesteigert. So begegnet uns Gamification bereits im Alltag, u. a. beim Sammeln von Bonuspunkten und auch im betrieblichen Kontext finden gamifizierte Anwendungen zunehmend Verwendung.
     
    Das Projekt verfolgte das Ziel ein Umsetzungskonzept für den Einsatz von Gamification bei dem Energieunternehmen Uniper zu entwickeln. Hierzu wurde der Einsatz von Gamification im Unternehmenskontext evaluiert, indem einerseits die theoretischen Grundlagen sowie Best-Practices wissenschaftlich analysiert wurden. Mittels einer Ist-Analyse, in Form von Befragungen, konnten die Akzeptanz von Gamification sowie mögliche Einsatzszenarien identifiziert werden. Eine Umfrage diente darüber hinaus der Ermittlung der verschiedenen Spielertypen zur Auswahl der geeigneten Gamification-Elemente. Hierauf aufbauend konnte ein detailliertes Umsetzungskonzept, anhand eines Anwendungsbeispiels entwickelt werden, mit dessen Hilfe es dem Auftraggeber möglich ist, die Einführung von Gamification zu überprüfen und umzusetzen.

    Projektpartner:
    Uniper IT GmbH

    Dozent:
    Dr. Peter Steffen

    Projektteilnehmende:
    Julian Frie, Nico-Leon Klippel, Jan-Niklas Pieninck, Daniel Hampson, Christopher Nigel Brown, Selina Heise

    Erstellung einer Steuerrichtlinie sowie Aufnahme und Dokumentation von Steuerprozessen

    Mit einer Steuerrichtlinie wird das Ziel verfolgt, in einem Unternehmen steuerliche Risiken zu minimieren und steuerliche Chancen zu maximieren. Im Rahmen des Projektes wurde eine Steuerrichtlinie erstellt, die die wesentlichen Punkte des IDW PS 980 beinhaltet. Der Ausgangspunkt war eine bereits vorliegende Risikomatrix. Schwerpunktmäßig wurden die mit den höchsten umsatzsteuerlichen Risiken behafteten Prozesse analysiert, bewertet und dokumentiert. Ebenso wurden bestehende Kontrollen aufgenommen, dokumentiert und den Prozessen zugeordnet. Hierzu wurden Interviews geführt und unternehmensinterne Dokumente ausgewertet. Auf dieser Basis fand eine Neubewertung der Risiken statt.  

    Projektpartner:
    riha WeserGold

    Dozent:

    Dr. Frank Westphal

    Projektteilnehmende:

    Jennifer Avenarius, Nils Blome, Malte Brettschneider, Saskia Lipke, Frederik Quindt, Lena Wehrhahn

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