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Wissen in die Praxis bringen
Die Hochschule Weserbergland unterstützt Unternehmen und Institutionen mit maßgeschneiderter Auftragsforschung – von kurzfristigen Analysen bis zu langfristigen Entwicklungsprojekten, um praxisnahe Innovationen zu ermöglichen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen profitieren dabei von der wissenschaftlichen Expertise, um Projekte effizient zu planen, zu finanzieren und umzusetzen. Der Leistungsumfang wird individuell vereinbart, die Kosten trägt das Unternehmen. So entstehen bedarfsgerechte Lösungen, bei denen Nutzungs- und Verwertungsrechte flexibel gestaltet werden können. Während die HSW gemeinsam Forschungsergebnisse in die Anwendung bringt, profitieren Unternehmen von bedarfsgerechten Lösungen.
Unsere interdisziplinären Projekte sind in die Forschungsschwerpunkte der HSW eingebettet und verbinden Wissenschaft mit wirtschaftlichem Nutzen. Gemeinsam entwickeln wir zukunftsweisende Lösungen – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Die Zukunft der wasserstoffbasierten Mobilität fördern
Ziel des zehnmonatigen Forschungsprojektes war es, die Machbarkeit einer wasserstoffbasierten öffentlichen Mobilität, Logistik und industriellen Anwendungen im östlichen Ruhrgebiet zu überprüfen. Das System soll frei von Treibhausgasemissionen auf Basis erneuerbarer Energien durch die Nutzung von grünem Wasserstoff umgesetzt werden. Damit sollte ein nachhaltiger Weg gefunden werden, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor dauerhaft zu reduzieren und gleichzeitig das Energiesystem durch einen flexibel einsetzbaren Elektrolyseur zu stabilisieren.
In dem vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt sollten Wissenschaft, Produzierende sowie Verkehrs- und Industriebranche miteinander verknüpft und Partner*innen aus diesen unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht werden. Initiatorin war die Stadt Hamm, die operative Projektentwicklung und -koordination erfolgte gemeinsam durch die Trianel GmbH und die Stadtwerke Hamm GmbH in enger Abstimmung mit der Stadt Hamm.
Die HSW übernahm als Projektpartnerin in der Begleitforschung die techno-ökonomische Bewertung möglicher Anlagenkonfigurationen mit den sich ergebenden Wasserstoffgestehungskosten, die Bewertung der Akzeptanz und Vermarktungschancen von Wasserstoff-ÖPNV im Stadtwerkeumfeld sowie die Bewertung des regulatorischen Umfelds der Wasserstoff-Elektrolyse.
Planung zur Errichtung eines Batteriespeichersystems mit einer Leistung von 10 MW / 20 MWh
Die Stadtwerke Hameln-Weserbergland beauftragten 2024 die HSW mit der Planung zur Errichtung eines Batteriespeichersystems mit einer Leistung von 10 MW / 20 MWh. Die Leistungen umfassten alle erforderlichen Planungs-, Genehmigungs- und Überwachungsaufgaben zur termin- und fachgerechten Realisierung des Projekts. Alle Arbeiten wurden unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen und technischen Vorschriften (DIN, VDE, EEG, EnWG) ausgeführt. Das Projekt fand in enger Abstimmung mit den Stadtwerken Hameln-Weserbergland sowie den beteiligten Fachplanern, Netzbetreibern und Behörden statt.
Technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffproduktion am Standort Emmern mit energetischer, stofflicher und logistischer Nutzung im Weser-bergland
In der Erhebung wurde auch die aktuelle Nutzung und der geplante Wasserstoffbedarf von Unternehmen im Bereich der Region Hamlen Pyrmont und angrenzender Gebiete erfasst. Im Detail wurde eine potenzielle Elektrolyseanlage in Emmerthal einer genaueren Analyse unterzogen.
Untersuchung zur Integration netzdienlicher Flexibilitätsoptionen zur Vermeidung eines konventionellen Netzausbaus in der Mittelspannungsebene der Stadtwerke Ahlen GmbH
In einer von den Stadtwerke Ahlen GmbH beauftragten Studie wurden wirtschaftlich und technisch sinnvoller Anwendungsfälle für einen Batteriespeicher untersucht. Angedacht ist ein Batteriespeicher mit einer Leistung in der Größenordnung von ca. 10 MW im eigenen Netzgebiet der Stadtwerke. Der Batteriespeicher soll die Stadtwerke zukunftssicherer aufstellen und Flexibilitäten im Markt, in der Beschaffung bzw. Versorgung der Endkunden mit Strom aus eigenen Photovoltaik- und Windenergieanlagen und dem Netzbetrieb bereitstellen.
Machbarkeitsstudie zu einem Batteriespeicher im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Rinteln GmbH
Die Stadtwerke Rinteln GmbH haben in Kooperation mit einem Industrieunternehmen eine potentielle Fläche für einen Batteriespeicher zur Verfügung und erwägen die Investition in einen Batteriespeicher mit einer Leistung in der Größenordnung von ca. 10 MW in unmittelbarer Nähe zu einem Umspannwerk. Der Batteriespeicher soll die Stadtwerke zukunftssicherer aufstellen und Flexibilitäten im Markt bereitstellen.
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